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Sie ist eines der wichtigsten Führerhauptquartiere im II. Weltkrieg. Ein Ort, der damals in der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde und um den sich Legenden und Gerüchte ranken.

Sie war ein deutscher Schicksalsort. In der Wolfsschanze lebten etwa 2000 Menschen. Hier wurden die Entscheidungen getroffen, die Deutschland in die Katastrophe führten. Die Vernichtung der Juden wurde hier mit den SS-Führern Himmler und Heidrich besprochen, Goebbels trug in der Wolfsschanze die Idee des totalen Krieges vor. Nicht zuletzt ist sie ein Ort, an dem Hitler seine irrationalen militärischen Entscheidungen fällte.
Wolfsschanze; Quelle: RBB/ Frank Otto SperlichWolfschanze
Die Wolfsschanze ist aber nicht nur Sinnbild für die grausamste deutsche Diktatur, hier war auch das andere Deutschland: die Männer des 20. Juli, die Hitler töten wollten.

Die Wolfsschanze war von Anfang an größer konzipiert als alle Führerhauptquartiere zuvor, obwohl der Krieg im Osten in nur sechs Wochen beendet sein sollte. Den Auftrag zum Bau erhielt die “Organisation Todt”. Unter dem Decknamen “Chemische Werke Askania” begannen im Herbst 1940 die ersten Bauarbeiten. Am 20. November 1944 verließ Hitler die Wolfsschanze und verlegte sein Quartier an die Westfront.
Wolfsschanze; Quelle: RBB/ Frank Otto SperlichWolfsschanze im Wald
1946 begannen deutsche Kriegsgefangene und polnische Arbeiter, die Wolfsschanze zu demontieren. Alle verwertbaren Teile wurden für den Wiederaufbau des Warschauer Flughafens verwendet. Heute besichtigen durchschnittlich eine Viertelmillion Besucher, größtenteils aus Deutschland, die Wolfsschanze.

Die Dokumentation erzählt aus der Sicht der Bediensteten, der Wachmannschaften und der Anwohner im nahe gelegenen ehemaligen Rastenburg über die Verführungen der NS-Ideologien und die Mythen um Hitler.

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Sprache: Deutsch

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